LCD oder DLP: Welcher Beamer passt zu mir?
Bei näherer Betrachtung weisen die vermeintlich immer gleichen Beamer doch erhebliche Unterschiede auf. Unterschieden wird vorrangig zwischen DLP- und LCD-Beamern. Eine eindeutige Kaufempfehlung kann in diesem Bereich nur schwer gegeben werden, denn beide Technologien bieten Vor- und Nachteile.
Bei einem LCD-Beamer werden die Bilder durch drei Flüssigkristall-Panels erzeugt. Jedes Panel erzeugt dabei eine Grundfarbe und in der Kombination entstehen die bewegten und mehrfarbigen Bilder auf der Leinwand. Vorteile der LCD-Technologie liegen in einem besonders scharfen Bild und einem hohen Kontrast. Auch die Schwarzwerte der LCD-Beamer sind vom Feinsten. Investieren Sie bei diesem Gerät ruhig ein wenig mehr und entscheiden Sie sich für ein hochwertiges Gerät. Bei günstigeren LCD-Geräten mit niedrigerer Auflösung kann das Bild bereits nachlassen und auch die Langlebigkeit der LCD-Panels ist umstritten.

DLP-Beamer hingegen arbeiten mit einem Chip, der jeden einzelnen Bildpunkt durch einen winzigen Spiegel erzeugt. Wenn lediglich ein einziger DLP-Chip eingebaut wurde, lässt sich der entsprechende Beamer über einen langen Zeitraum nutzen, ohne, dass Sie Qualitätsverluste hinnehmen müssen. Die Bildqualität ist bei den teureren DLP-Beamern herausragend. Günstige Produkte zeigen vor allem bei der Nutzung für Präsentationen einige Schwächen. Hierbei macht sich das Fehlen der Lens-Shift-Funktion bemerkbar und so spielt bei einem DLP-Beamer auch der Aufstellort eine wichtige Rolle.
